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December 2010

Rekordbeteiligung beim Wettbewerb “Jugend forscht”

Jugend forschtJugend forscht freut sich über einen neuen Anmelderekord: Insgesamt 10.677 Jugendliche wollen sich 2011 an Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb beteiligen. Das sind die höchsten Anmeldezahlen in der 46-jährigen Jugend forscht Geschichte. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das Ergebnis eine Steigerungsrate von 4,7 Prozent.

In der aktuellen Wettbewerbsrunde melden acht Bundesländer Zuwächse bei den Anmeldezahlen: An der Spitze liegt Bayern mit einer Steigerungsrate von knapp 24 Prozent. Es folgen Hamburg mit knapp 23 Prozent, Sachsen mit knapp 17 Prozent und Bremen mit mehr als 11 Prozent.

Der Favorit unter den sieben Jugend forscht Fachgebieten ist wie in den Vorjahren Biologie mit knapp 25 Prozent aller angemeldeten Teilnehmer. Es folgen die Fächer Technik mit rund 18 Prozent und Chemie mit gut 17 Prozent. Der Anteil der Mädchen liegt in der 46. Wettbewerbsrunde bei 37 Prozent.

“Der Anmelderekord beweist die große Attraktivität von Jugend forscht bei Schülerinnen, Schülern und Auszubildenden”, sagt Dr. Jörg F. Maas, Geschäftsführer der Stiftung Jugend forscht e. V. “Naturwissenschaften, Mathematik und Technik stehen ohne Zweifel zunehmend stärker im Fokus junger Menschen. Das beweisen auch die Ergebnisse der aktuellen PISA-Studie, die verbesserte Kompetenzen der Jugendlichen in diesen Fächern zeigen.”

Die Jungforscherinnen und Jungforscher treten ab Anfang Februar 2011 zunächst bei einem der bundesweit 78 Regionalwettbewerbe an. Dort präsentieren sie insgesamt 5 707 Projekte einer Jury und der Öffentlichkeit. Die Besten qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe im März und April. Den Abschluss der 46. Runde bildet der Bundeswettbewerb vom 19. bis 22. Mai 2011 in Kiel – gemeinsam veranstaltet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und dem Forschungsforum Schleswig-Holstein e. V. als Bundespate.

Auch im kommenden Jahr wird das herausragende Förderengagement von Schulen bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb mit dem Jugend forscht Schulpreis gewürdigt. Die von der CTS GmbH aus Lemgo, einem europaweiten Anbieter von Gruppen- und Studienreisen, gestiftete Auszeichnung ist mit jeweils 1.000 Euro dotiert und wird bei allen Regionalwettbewerben der 46. Runde je einmal verliehen.

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Der Wettbewerb “DEIN MOTIV?!” will Schüler fürs Studium motivieren

StudienkompassJedes Jahr entscheiden sich sehr viele junge Menschen nach dem Abitur gegen ein Studium, obwohl sie die Fähigkeiten für einen Hochschulbesuch mitbringen. Um mehr Jugendliche zur Aufnahme eines Studiums zu motivieren und ihnen die Vorteile einer akademischen Bildung zu verdeutlichen, startet das gemeinnützige Förderprogramm STUDIENKOMPASS jetzt den Kreativwettbewerb “DEIN MOTIV?!”. Bis zum 10. Januar 2011 können dabei Fotos, Bilder, Filme und Musikstücke eingereicht werden, die Schülern Lust auf die Hochschule machen. Mitmachen kann jeder, der Zeit und Lust hat. Dem Sieger des Hauptgewinns winkt ein iPad im Wert von ca. 700 Euro.

“Aus unserer Arbeit mit über 1.000 Jugendlichen in ganz Deutschland wissen wir, dass jungen Menschen die vielen guten Gründe, die für ein Hochschulstudium sprechen, oft nicht bewusst sind”, erläutert Dr. Ulrich Hinz von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, die den STUDIENKOMPASS im Jahr 2007 gemeinsam mit der Accenture-Stiftung und der Deutsche Bank Stiftung ins Leben rief. “Deshalb richten wir uns mit dem Wettbewerb an all jene, die die Hochschulwelt aus eigener Erfahrung kennen, und bitten sie darum, ihr ganz persönliches Motiv für ein Studium in einem kreativen Beitrag darzustellen.”

Der Wettbewerb ist Teil der Kampagne “Gewusst wie! Studieren lohnt!”, mit der die Initiatoren des STUDIENKOMPASS für eine gute Studien- und Berufsorientierung sensibilisieren, Vorurteile gegenüber der Hochschulwelt entkräften und somit junge Menschen zum Studium motivieren.

Alle wichtigen Informationen zum Wettbewerb sowie zum Förderprogramm STUDIENKOMPASS finden Interessierte auf der Internetseite www.studienkompass.de.

Über den STUDIENKOMPASS

Als gemeinsame Initiative der Accenture-Stiftung, der Deutsche Bank Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft unterstützt der STUDIENKOMPASS Schülerinnen und Schüler aus Familien ohne akademische Erfahrung bei der Aufnahme eines Studiums. Der Grund: Besonders Jugendliche, deren Eltern nicht studiert haben, finden auffallend selten den Weg an die Hochschule. Ziel des Förderprogramms ist es deshalb, Hemmschwellen bei der Aufnahme eines Studiums abzubauen. Im Rahmen des Programms nehmen die Schüler an verschiedenen Workshops zur Berufs- und Studienorientierung teil und treffen sich darüber hinaus regelmäßig in regionalen Gruppen. Hier erarbeiten sie sich einen Überblick über Studienrichtungen und Berufsfelder, besuchen Unternehmen und Hochschulen und lernen Studierende kennen. Insgesamt dauert die Förderung drei Jahre. Sie beginnt zwei Jahre vor dem (Fach-)Abitur und läuft bis zum Ende des ersten Hochschulsemesters.

Der STUDIENKOMPASS fördert 2010 mehr als 1.000 Schüler und Studierende an 20 Standorten in ganz Deutschland und ist damit bundesweit eines der größten Bildungsprogramme. STUDIENKOMPASS-Partner sind die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., die EWE AG, die Heinz Nixdorf Stiftung, die Deutsche Bank Stiftung, der Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds, die Hans Hermann Voss-Stiftung, die NORDMETALL-Stiftung, die Roche Diagnostics GmbH, die Rheinische Stiftung für Bildung, Wissenschaft und berufliche Integration, die Dr. Egon und Hildegard Diener-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Schirmherrin des Programms ist die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan.

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Die Zahl der Studienanfänger im Fach Elektrotechnik und Informationstechnik ist gestiegen

Laut Angaben des statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Studienanfänger im Fach Elektrotechnik und Informationstechnik in diesem Jahr um 7,5 Prozent gestiegen. An Universitäten stieg die Zahl um 8,7 Prozent an, Fachhochschulen um 6,7 Prozent. Zum ersten Mal seit dem Jahr 2000 ist der Zuwachs an Studierenden in der Elektrotechnik deutlich größer als im Maschinenbau (plus 2,9 Prozent) und in der Informatik (plus 2,0 Prozent). Bereits im letzten Jahr war die Zahl der Studienanfänger in der Elektro- und Informationstechnik gestiegen. Der VDE führt den positiven Trend unter anderem auf die aktuellen Entwicklungen im Bereich Energie und Umwelt sowie in der Elektromobilität zurück, die sich seit Monaten einer starken medialen Präsenz erfreuen. Ein Wermutstropfen bleibt aus Sicht des VDE die anhaltend niedrige Frauenquote von knapp über 10 Prozent Studienanfängerinnen.

Der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) ist mit 35.000 Mitgliedern (davon 1.300 Unternehmen, 8.000 Studierende, 4.000 Young Professionals) und 1.000 Mitarbeitern einer der großen technisch-wissenschaftlichen Verbände Europas. Der VDE vereint Wissenschaft, Normung und Produktprüfung unter einem Dach. VDE-Tätigkeitsfelder sind der Technikwissenstransfer, die Forschungs- und Nachwuchsförderung der Schlüsseltechnologien Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik und ihrer Anwendungen. Die Sicherheit in der Elektrotechnik, die Erarbeitung anerkannter Regeln der Technik als nationale und internationale Normen, Prüfung und Zertifizierung von Geräten und Systemen sind weitere Schwerpunkte. Das VDE-Zeichen, das 63 Prozent der Bundesbürger kennen, gilt als Synonym für höchste Sicherheitsstandards. Die Technologiegebiete des VDE: Informationstechnik, Energietechnik, Medizintechnik, Mikroelektronik, Mikro- und Nanotechnik sowie Automation.

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